Mouse on Mars

Vulvaland
12.05.1999Kamp Bielefeld

MOUSE ON MARS wurde 1993 gegründet. Andi Toma ( aus Düsseldorf) und Jan Werner ( aus Köln ) lernten sich bei einem Death Metal Konzert kennen und beschlossen, eine Band zu gründen.

Nachdem sie ein bißchen Musik fur Fernsehsender und zwei obskure Singles produziert hatten, schickten sie ein Demo an die Genrekollegen Seefeel nach England. Das Tape wurde von dem ,,Too Pure” – Label abgefangen und fur gut befunden, somit war der Grundstein fur die Karriere von MOUSE ON MARS gelegt.
Ihr erstes Album ,,VULVALAND” erschien 1994 und sorgte fur reichlich Verwirrung in der Musikszene. Töne fur Menschen, die keine Angst davor haben, sich beim Hören von Musik auch ein wenig unwohl zu fühlen.

Es folgten Samplerbeiträge, Remixes und diverse Tourneen, von denen die Auftritte mit Stereolab den größten Schub fur die Band brachten. Bei den Gelegenheiten begann man auch, improvisierte Zugaben zu spielen. MOUSE ON MARS spielten mit der Hilfe von dem Perkussionisten Dodo Nkishi und Ex-Kraftwerk-Drummer Wolfgang Flur ihr zweites Werk ,,Iaora Tahiti” ein. Es war noch schwieriger geworden, ihre Musik zu beschreiben – ,,Avantgarde-Musik mit Soul” war ein Versuch, Album des Jahres wurde ,,Iaora Tahiti” für den englischen Melody Maker sowieso. Zwei Singles wurden veröffentlicht : ,,Bib” und ,,Saturday Night World Cup Fieber” – eine Hommage an Whigfield. Oder auch nicht.

1996 sah weitere Remixes und einen Soundtrack fur einen merkwürdigen amerikanischen Film namens ,,Glam”, der wahrscheinlich nie den Weg auf die Leinwande finden wird.
Jan Werner kümmerte sich weiterhin um sein Nebenprojekt MICROSTORIA ( mit Markus Popp ), und MOUSE ON MARS veröffentlichten eine EP mit dem Titel ,,Cache Coeur Naif”. Unterstützt wurden sie hierfür von Laetitia Sadier, der Sängerin von Stereolab, Lob gab es auch fur dieses Werk, so wurde ,,Cache Coeur Naif” vom Melody Maker zur Single der Woche gekürt.

www.mouseonmars.com